Wiborada von St.Gallen – die vergessene Stadtheilige / Öffentliche Vorlesung

Dienstag, 9.30 bis 11.00 Uhr

27.04./4.5./11.05./18.05.2021

Online Format. Anmeldung: https://hsg.events/oeffentlichevorlesungen/

Leitung: Diakon Thomas Reschke, Kath. Universitätsseelsorger

Vor rund 1'000 Jahren lebte die erste Frau, die überhaupt heiliggesprochen wurde – in St.Gallen! Eingemauert in eine Klause am Ort der Kirche St. Mangen, versunken im Gebet und im Gespräch mit der Bevölkerung, auch mit den Mönchen des nahegelegenen Klosters. 

Im Frühjahr 2021 entdeckt die Stadt St.Gallen «ihre» Heilige neu: Ihre Klause wird neu aufgebaut, und zehn Männer und Frauen spüren dem «Eingeschlossen-Sein» während jeweils einer Woche nach. Im Mai und Juni 2021 lernt die Bevölkerung ihre Heilige auf neue und unbekannte Weise kennen. Dazu trägt auch die Ringvorlesung bei.


27.04.2021: Dr. Cornel Dora, Bibliothekar der St.Galler Stiftsbibliothek «Was wir über Wiborada wissen: ein Blick in die historischen Quellen»

 

04.05.2021: Dr. Roland Gröbli, Historiker und Autor «Die hl. Wiborada von St. Gallen, ein Vorbild für Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss»

 

11.05.2021: Ann-Katrin Gässlein, Cityseelsorgerin «Wiborada und die Einsamkeit: Interreligiöse Annäherungen»

 

18.05.2021: Thomas Reschke, Universitätsseelsorger «Wiboradas Wunder im Glauben des Mittelalters»

 

Im Anschluss an jede Vorlesung findet nach einer kurzen Pause eine digitale Führung durch die Kirche St. Mangen, dem historischen Ort Wiboradas, statt.