Die Frage nach Gott / Öffentliche Vorlesung

30. April bis 21. Mai, Dienstag, 09.30 bis 11.00 Uhr

Festsaal St. Katharinen (St. Katharinengasse 11)

Dozent: Diakon Thomas Reschke, Kath. Universitätsseelsorger

 

Mein akademischer Lehrer Prof. Dr. Johann Baptist Metz stellte die These auf, dass sich die Stimmung vieler junger Christinnen und Christen vor Jahrzehnten niederschlug in dem Schlagwort: «Jesus, ja – Kirche, nein».

Heute - so Metz - habe sich dieses Votum sich geändert in: «Religion, ja – Gott, nein». 

Das wäre ein epochaler Wandel hinsichtlich der Gottesfrage. 

Leben wir heute in einer Art religionsfreundlicher Gottlosigkeit, in einem Zeitalter ohne Gott? 

Unbestreitbar zählt die Frage nach Gott zu den zentralen Grundfragen des Glaubens. Sie ist eine anthropologische Konstante. 

Die Begegnung mit anderen Religionen zeigt: Je nach Kultur und Geschichte nähern sich Menschen auf unterschiedliche Weise der Gottesfrage. 

Gibt es Gott? Wie wirkt Gott? An welchen Gott glauben die Christen?

Dabei kann und soll nicht Gott bewiesen werden, denn die bescheidene Aufgabe der Theologie ist es, zu einer Offenheit des Denkens anzuregen. Die Vorlesungsreihe führt ein in die Denkangebote der christlichen Gottesoffenbarung. 

 

Dienstag, 9.30 bis 11.00 Uhr, Festsaal St.Katharinen (St. Katharinengasse 11) 

30.4., 7.5., 14.5. und 21.5.2019

 

 

 

Ausblick:

Thema im HS 2019: Die Äbte von St. Gallen als Seelenführer und Manager

 

Wunderschönes Ambiente: Vorlesung im Festsaal St. Katharinen