"Gegenspieler der Reformation mit drei Buchstaben": Johannes Eck. Einblicke in Liturgie und Seelsorge der Reformationszeit / Öffentliche Vorlesung

Montag, 20.15 bis 21.45 Uhr, Raum HSG 01-U121 (Hauptgebäude)
26. Februar bis 9. April 2018
Referent: Diakon Thomas Reschke, Kath. Universitätsseelsorger
Montag, 20.15 bis 21.45 Uhr I HSG 01-U121
26.2., 5.3, 12.3., 19.3., 26.3., 9.4.2018
«Dr. Sau» oder das «Schwein aus Ingolstadt» nannte der Reformator Martin Luther seinen Gegner Johannes Eck. Was brachte den Reformator derart in Rage, dass er den Namen «Dr. Eck» in «Dreck» umbenannte? Wie kam es zu der grossen Kontroverse zwischen den beiden theologischen Hitzköpfen?
Anlässlich des 500-jährigen Reformationsgedenkens möchte die Vorlesung die Reformationsgeschichte einmal aus Sicht des wohl profiliertesten theologischen Gegenspielers der Reformation beleuchten.
Johannes Eck war Theologieprofessor als auch Pfarrer und bekannter Prediger. Neben seinen kontroverstheologischen Schriften zur Reformation gibt es von ihm Aufzeichnungen über die kirchliche Arbeit in der pastoralen Praxis und Seelsorge. Sie zeigen anschaulich, in welchem Umfeld die Reformatoren und ihre Gegenspieler lebten: Wie feierte man Gottesdienste in der Reformationszeit? Welche Art von Frömmigkeit wurde in der Reformationszeit gelebt?
Die Vorlesung möchte die Biographie von Eck und das religiöse Umfeld zur Zeit der Reformation in Grundzügen vorstellen.